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Jungfrau Maria

Wallfahrt Walldürn 2024

Wann spricht man von Tradition? Wenn etwas sehr regelmäßig, meistens auch im gleichen Zeitraum, wie etwa das Waldfest von Fidelio, oder das Volksfest, wiederholt werden. So auch die Fußwallfahrt der Eucharistisch Marianischen Männersodalität.

Jedes Jahr, 3 Wochen nach Pfingsten treffen sich die Wallfahrer, um im gemeinsamen Gebet, den Weg nach Walldürn zu beschreiten. In diesem Jahr war Vikar Alexander Berger für die spirituelle Leitung verantwortlich. In der Messe des Unbefleckten Herzens Mariens, an der Obernauer Kapelle, gab er den Wallfahrern 3 Gedankenanstösse mit: „Welche Anliegen habe ich im Herzen oder wurden mir mitgegeben?“ „Im Alltag auch offen sein für die Gegenwart Gottes (auch die tägliche Arbeit mit und für ihn tun).“ „Und dachte darüber nach“ – Abends einen Tagesrückblick halten (wo bin ich heute Gott begegnet, oder er mir?).“ Begleitet wurden die Mitglieder der Sodalität, wie im vergangenen Jahr, von Nichtmitgliedern, die aber die gemeinsamen Stunden im Gespräch und Gebet, sehr schätzen. Von der Obernauer Kapelle nach Sulzbach, weiter nach Kleinwallstadt, bis Röllfeld führt der 1. Tag durch die Wälder, Wiesen und Auen unserer schönen Landschaft. Für das logistische Drumherum zeichneten sich wieder Hilde Großmann und Günter Ehmes verantwortlich. Hierfür ein herzliches „Vergelt´s Gott (toll gemacht). Der 2. Tag beginnt in der Kirche Großheubach. Hoch geht es dann viele Stufen zum Kloster Engelberg, weiter nach Miltenberg und Walldürn, wo am Schwimmbad die Fußwallfahrer auf die Buswallfahrer, sowie die Kapelle der Mainaschaffer Blasmusik, treffen, um das letzte Stück Weg zur Kirche zu wallfahren. Das Hochamt „Kostbares Blut“ in Walldürn, zelebriert von unserem Konsodalen, Vikar Berger, stand ganz im Zeichen des Wallfahrtsthemas „Als Glaubende gehen wir unseren Weg (2Kor 5,7). „Geh im Glauben, nicht auf Sicht“. Im Gegensatz zum alltäglichen Leben heißt es im Glauben einfach einen Schritt des Vertrauens zu setzen. Also nicht tausend Gedanken abzuwägen, sondern darauf zu vertrauen, dass Gott da ist und meine Schritte kennt. Mit Jesus durch meine Angst gehen heißt: Nicht die Angst im Kopf regieren lassen, sondern das Vertrauen im Herzen. Unterstützt wurde er hierbei von 3 Wallfahrern, die auch sonst in der Kirche aktiv zur Gestaltung des Gottesdienstes beitragen.  Ein gemeinsames Abendessen beschloss die diesjährige Wallfahrt. Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib!

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